Wir, der Arme Teufel hinter der Heilsarmee aus Gostenhof beteiligen uns am Subkulturfest Nürnberg, - mit AGN, Panne e.V., Vapca, Rampe, Desi, Infopirat, Solid Nbg.
Infostände, Live Musik, Speis und Trank + Spiele
mit:
ca. 15.00h - 17.00h - TSUNAMI SOUND SYSTEM
- Reggae/Nbg
ca. 17.00h - 17.30h - SCHLAGBOLZEN
- Punk/Nbg
ca. 17.45h - 18.15h - RENITENZ & TRACK
- polit. HipHop/Nbg-Berlin
REDEN von KV-HARTMUT und UDO "80" ROMIG, dem beliebten Bürgermeister von Gostenhof
ca. 18.30h - 19.10h - THE GAPS
- Post-Punk/Nbg-Fü
ca. 19,25h - 20.05h - PLUTO 28
- Psychadelic Rock/Nbg-Fü
ca. 20.15h - 20.45h - MODERN PETS
- Punkrock/Stuttgart
ca. 20.45h - 22.00h - MONSTER OF JUNGLE
- Drum & Bass/Nbg
Subkultur mit Historie
Der Kunstverein - „Drei Jahrzehnte Anarchie“.
„Punkclub, Disco und Wohnzimmer: Der Kunstverein hat viele Gesichter. Noch immer kann man hier auch mit schmalem Geldbeutel einen guten Abend erleben - und den Kunstverein als einen der schrägsten, witzigsten und abgefahrensten Clubs dieser Stadt für sich selbst entdecken.“
Quelle: Nürnberger Nachrichten; 04.08.2006
Jugendarbeit, Kunst und Kultur - der Kunstverein.
Der Kunstverein Hintere Cramergasse e.V., kurz "der KV". ist eine soziokulturelle Institution zur Förderung von Kunst und Kultur, - und ein fester Bestandteil der Jugend- und Subkulturlandschaft Nürnbergs. Generationsübergreifend wird hier seit über 30 Jahren Kulturarbeit geleistet. Unentgeltlich aber nicht umsonst.Angefangen hat alles im April 1976 in der Hinteren Cramergasse 12 in Nürnberg St. Peter / Gleishammer.
Armer Teufel ist unkommerziell und gemein. Trotzdem müssen wir unsere Rechnungen bezahlen. Wer uns über das Spendenschwein hinaus unterstützen möchte, kann uns gerne haben und eine Spende zukommen lassen. ()
Festival für die SUBKULTUR
Offizieller Link: www.szene-nbg.de/
Details zum Veranstaltungsort:
Lorzenzkirche Nürnberg Deutschland
Details zum Event:
Um die Vielfalt Nürnbergs zu zeigen und einen Einblick zu geben, was man sich unter „Subkultur“ so vorstellen kann, veranstalten die
SZENE-NBG
(„Subkultureller Zusammenschluss eigenständigen, nichtkommerziellen Engagements – Nürnberg und Umland“) SZENE - Nu ;-)
!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!EIN SUBKULTURFEST!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Das Subkulturfest bietet ein facettenreiches Programm, mit
o Livemusik von div. Bands
o Kickern
o Kunstausstellungen regionaler Künstler
o Veganem Essen
o Getränken
o Infoständen
o Kreativangeboten, wie Buttons selber machen
o Clowns und Jongleuren
o Riesen Twister
WAS IST DENN JETZT MIT DEM KV?
Die Veranstaltung hat auch einen sehr aktuellen Hintergrund. Der Kunstverein (KV), welcher seine Räumlichkeiten im Z-Bau hat, steht kurz vor dem Aus.
Das gesamte Gebäude soll womöglich Anfang September abgerissen werden. Nächste Woche wird anlässlich dieses Beschlusses erneut eine Stadtratssitzung abgehalten werden, in der über die Zukunft des Grundstückes und gleichzeitig vieler Menschen, die Teil dieses alternativen Kulturangebots sind, entschieden wird.
Am Samstag, 26. September 2006 15:00 bis 22:00 Uhr
http://www.myspace.com/armerteufel
Der Teufel hat als aktiver Part der Nürnberger Kulturlandschaft einen Stand auf dem Treff der Nürnberger Subkultur. Am Samstag ab 15 Uhr verwandelt sich der nördliche Loenzer Platz in das “Dorf der Subkultur” mit lecker Essen & Trinken, Punk & Politik, 100 Djs & Live-Bands, Theater, Film, Infoständen, Vorträgen und Lesungen, Diskussionen & Gschmarri im Schatten des Glockenturms.
Mehr Infos unter subkultur-nuernberg.net.
Nach 22 Uhr kann man dann natürlich gemütlich die Beine im Teufel auf unserem Sofa hochlegen.
Armer Teufel (ehemaliges Libresso )
Bauerngasse 14
90443 Nürnberg
Dieter Reger dieter.reger@gmx.de
Webmaster Noctem webmaster-armerteufel@arcor.de
Samstag, 26. Juni 2010
Donnerstag, 10. Juni 2010
Neues Künstlerviertel Gostenhof
Community Site für das Künstlerviertel Gostenhof in Nürnberg
Anmeldungen möglich unter http://gostenhof.mixxt.de/
Die Community Site "Künstlerviertel Gostenhof" will Künstler und Kulturschaffende aus dem Nürnberger Stadteil Gostenhof präsentieren und vernetzen. Die Gostenhofer Atelier- und Werkstatttage (GOHO) zeigen ja, dass in Gostenhof ein großes kreatives, künstlerisches Potenzial vorhanden ist. Allerdings ist außerhalb der alle zwei Jahre stattfindenden GOHO für Außenstehende nur wenig davon zu sehen. Diese Plattform ist ein Versuch, dies zu ändern: Künstler und Kulturschaffende können sich hier kostenlos präsentieren. Immerhin gibt es über 300 Künstler in Gostenhof, auch siedeln sich zunehmend Galerien in Gostenhof an. Neben den Künstlern sorgen auch Musiker, Tänzer und Schauspieler für ein lebendiges kreatives Klima in diesem liebenswerten Stadtteil. Auch gibt es einige sehr lebendige Spielstätten für Musik und Bühnenkunst. All dies macht Gostenhof zum kulturell lebendigsten Viertel der Stadt. Auf dieser Seite können Künstler, Kulturschaffende und Veranstalter zeigen, was Gostenhof zu bieten hat.
Anmeldungen möglich unter http://gostenhof.mixxt.de/
Die Community Site "Künstlerviertel Gostenhof" will Künstler und Kulturschaffende aus dem Nürnberger Stadteil Gostenhof präsentieren und vernetzen. Die Gostenhofer Atelier- und Werkstatttage (GOHO) zeigen ja, dass in Gostenhof ein großes kreatives, künstlerisches Potenzial vorhanden ist. Allerdings ist außerhalb der alle zwei Jahre stattfindenden GOHO für Außenstehende nur wenig davon zu sehen. Diese Plattform ist ein Versuch, dies zu ändern: Künstler und Kulturschaffende können sich hier kostenlos präsentieren. Immerhin gibt es über 300 Künstler in Gostenhof, auch siedeln sich zunehmend Galerien in Gostenhof an. Neben den Künstlern sorgen auch Musiker, Tänzer und Schauspieler für ein lebendiges kreatives Klima in diesem liebenswerten Stadtteil. Auch gibt es einige sehr lebendige Spielstätten für Musik und Bühnenkunst. All dies macht Gostenhof zum kulturell lebendigsten Viertel der Stadt. Auf dieser Seite können Künstler, Kulturschaffende und Veranstalter zeigen, was Gostenhof zu bieten hat.
Dienstag, 1. Juni 2010
liebe Nürnberger Polizei
Großartig, liebe Nürnberger Polizei,
erschien uns anläßlich des 1.-Mai-Krawällchens im Stadtteil Gostenhof die von einem Gewährsmann überlieferte Antwort Deiner Einsatzleitung auf die irritiert-hektische Frage: »Hier ist eine Polonaise-Gruppe, sie tragen Musikinstrumente bei sich, was soll ich tun?«
Die Frage entschlüpfte einem Streifenpolizisten, dem sich die ortsansässige Marching Band »Das Imperium« näherte, um sich todesmutig trillernd und trommelnd zwischen die gleichermaßen aggressiv aufgeladenen Phalangen der gewaltbereiten Anarchopunks wie der Bullen vom Unterstützungskommando zu schmeißen. Die deutlich hörbare Antwort der Einsatzleitung aus dem Funksprecher aber lautete herrlicherweise: »Es liegen keine Anweisungen für Polonaise-Gruppen vor. Nicht eingreifen!«
Ob Deines Muts zur Lücke zieht den Helm:
Titanic
Hinweis von Jemand: Artikel, die Jemand exklusiv für TITANIC-Magazin (Online) schreibt, stammen grundsätzlich nicht von Jemand. gez. Jemand
erschien uns anläßlich des 1.-Mai-Krawällchens im Stadtteil Gostenhof die von einem Gewährsmann überlieferte Antwort Deiner Einsatzleitung auf die irritiert-hektische Frage: »Hier ist eine Polonaise-Gruppe, sie tragen Musikinstrumente bei sich, was soll ich tun?«
Die Frage entschlüpfte einem Streifenpolizisten, dem sich die ortsansässige Marching Band »Das Imperium« näherte, um sich todesmutig trillernd und trommelnd zwischen die gleichermaßen aggressiv aufgeladenen Phalangen der gewaltbereiten Anarchopunks wie der Bullen vom Unterstützungskommando zu schmeißen. Die deutlich hörbare Antwort der Einsatzleitung aus dem Funksprecher aber lautete herrlicherweise: »Es liegen keine Anweisungen für Polonaise-Gruppen vor. Nicht eingreifen!«
Ob Deines Muts zur Lücke zieht den Helm:
Titanic
Hinweis von Jemand: Artikel, die Jemand exklusiv für TITANIC-Magazin (Online) schreibt, stammen grundsätzlich nicht von Jemand. gez. Jemand
Donnerstag, 27. Mai 2010
Worte der Woche: „Roland Koch zum Abschied“
Worte der Woche: „Roland Koch zum Abschied“
Es war wohl die Nachricht der Woche: Hessens Ministerpräsident Roland Koch (CDU) zog seinen Hut und verkündete seinen Ausstieg aus seinem Amt und der Politik. Damit hatte keiner gerechnet. Umso größer war der Überraschungseffekt. Da verblassten doch glatt News rund um Oderhochwasser, europäische Staatskrisen und die deutsche Nationalmannschaft. Roland Koch dürfte dieses Aufsehen nicht ungelegen gekommen sein. Er ging mit einem lauten Knall, aber er ging auch würdevoll.
Ich hatte zwar immer gedacht, dass man ihn irgendwann noch einmal von einem Wahlplakat zur Bundestagswahl gekünstelt herunterlächeln sieht. Aber daraus wird nichts mehr. Nicht unbedingt leider, dafür reicht meine Koch-Sympathie einfach nicht aus. Wir werden sehen: Das Ausscheiden Kochs hinterlässt ein Loch, egal ob bei CDU-Wählern oder bei seinen Gegnern. Denn wer CDU-Abhänger ist, ist meist auch ein großer Koch-Fan. Und wer gegen die Christdemokraten war, sah in Koch einen Grund mehr, diese Partei zu hassen und sie nicht zu wählen. Was aber bleibt nun, da er beschlossen hat, die große politische Bühne zu verlassen? Mit dieser Frage befasst sich Eckhard Fuhr in seinem Kommentar „Eine Milbe ist kein Kuscheltier“ in der „Welt“. Er tut das auf ehrrlich erfrischende Weise, wie Sie lesen möchten.
Hier sind meine persönlichen Worte der Woche:
„,Politik ist nicht mein Leben’, sagte Roland Koch als er ankündigte, sich aus derselben zurück zu ziehen. Darf ein Politiker sein Publikum so enttäuschen? Von Roland Koch hätte man nicht erwartet, dass er die politische Bühne lebend verlässt. Bestimmt hat er schon als Krabbelkind seinen Vater beim politischen Geschäft beobachtet, war der kleine Roland doch mitten ins Herz der hessischen CDU hineingeboren worden, von deren illegalen Kriegskassen er später nichts gewusst haben will und über die er ,brutalstmögliche Aufklärung’ versprach, was ihn immerhin als Wortschöpfer unsterblich macht.
Will der Politik-Junkie jetzt wirklich clean werden? Er sah als junger Mann exakt so aus, wie sich die Linken seiner Alterskohorte einen Junge-Union-Karrieristen vorstellten: mit Aktenköfferchen, von Akne entstellt, alle weiblichen Wesen vor ihm in panischer Flucht. Es mag Anfang 1999 gewesen sein - Rot-Grün in Bonn wohnte medial der Zauber des Anfangs inne, Schröder und Fischer, die beiden Rabauken von einst, posierten in Maßanzügen mit teuren Zigarren und Rotweinen -, als ein bekannter PR-Berater in vertrauter Runde seine Einschätzung zum besten gab, dass die Aufgabe, Roland Koch ein sympathisches Image zu verschaffen, ungefähr so schwierig sei wie eine Milbe als Kuscheltier zu verkaufen.
Es blieb ihm gar nichts anderes übrig, als die Rolle des Dirty Harry der deutschen Politik zu übernehmen. Die spielte er mit Bravour. Um der Macht willen scheute er sich nicht, auch die niederen Instinkte der Wähler anzusprechen. Ins Ministerpräsidentenamt kämpfte er sich im Frühjahr 1999 mit einer Kampagne gegen den ,Doppelpass’. Zu den Unterschriftenständen der CDU kamen viele Leute, weil sie meinten, sie könnten hier ,gegen Ausländer’ unterschreiben. Es ist nichts davon bekannt, dass die örtlichen Parteikräfte an der Beseitigung dieses Irrtums gearbeitet hätten.
Was bedeutet es, dass er aufhört? Wenn es stimmt, dass Politik nicht sein Leben ist, macht ihn das sympathisch. Ein Politiker, der in wohlverstandener Selbstfürsorge auf die Macht verzichtet, das wäre eine Bereicherung für die politische Kultur. Die andere denkbare Erklärung für seinen Rückzug könnte darin liegen, dass der Vollblutpolitiker Koch eine eher bittere Bilanz gezogen hat: Er ist am Ende der Stallgasse angekommen und wird mit großer Wahrscheinlichkeit bei der nächsten hessischen Wahl abgewählt.
Was einen Politiker im Innersten bewegt, muss letztlich sein Geheimnis bleiben. Wir haben ihn nach Tat und Wirkung zu beurteilen. Und da kommt man schnell darauf, dass Roland Koch bald fehlen wird. Er hatte die Funktion des Strandläufers am breiten Strom der Schröderschen oder Merkelschen Neuen Mitte, der aufsammelt, was dort angespült wird und es zurück wirft, wo es dann mehr oder weniger hohe Wellen schlägt. Heute betrachten nicht einmal Grüne mehr die doppelte Staatsbürgerschaft als Zaubermittel der Integration. Jugendgewalt, ob ausländisch oder nicht, ist kein Tabuthema mehr. So könnte man seine Rolle positiv beschreiben. Aber auch wer ihm nicht zugestehen will, dass er manchmal doch Recht hatte, wird Koch vermissen. Er war für viele der leibhaftige Grund dafür, dass es niemals in Frage kam, CDU zu wählen. Wenn er geht, verschwindet diese Sicherheit im Leben und es wird noch unübersichtlicher.“
Es war wohl die Nachricht der Woche: Hessens Ministerpräsident Roland Koch (CDU) zog seinen Hut und verkündete seinen Ausstieg aus seinem Amt und der Politik. Damit hatte keiner gerechnet. Umso größer war der Überraschungseffekt. Da verblassten doch glatt News rund um Oderhochwasser, europäische Staatskrisen und die deutsche Nationalmannschaft. Roland Koch dürfte dieses Aufsehen nicht ungelegen gekommen sein. Er ging mit einem lauten Knall, aber er ging auch würdevoll.
Ich hatte zwar immer gedacht, dass man ihn irgendwann noch einmal von einem Wahlplakat zur Bundestagswahl gekünstelt herunterlächeln sieht. Aber daraus wird nichts mehr. Nicht unbedingt leider, dafür reicht meine Koch-Sympathie einfach nicht aus. Wir werden sehen: Das Ausscheiden Kochs hinterlässt ein Loch, egal ob bei CDU-Wählern oder bei seinen Gegnern. Denn wer CDU-Abhänger ist, ist meist auch ein großer Koch-Fan. Und wer gegen die Christdemokraten war, sah in Koch einen Grund mehr, diese Partei zu hassen und sie nicht zu wählen. Was aber bleibt nun, da er beschlossen hat, die große politische Bühne zu verlassen? Mit dieser Frage befasst sich Eckhard Fuhr in seinem Kommentar „Eine Milbe ist kein Kuscheltier“ in der „Welt“. Er tut das auf ehrrlich erfrischende Weise, wie Sie lesen möchten.
Hier sind meine persönlichen Worte der Woche:
„,Politik ist nicht mein Leben’, sagte Roland Koch als er ankündigte, sich aus derselben zurück zu ziehen. Darf ein Politiker sein Publikum so enttäuschen? Von Roland Koch hätte man nicht erwartet, dass er die politische Bühne lebend verlässt. Bestimmt hat er schon als Krabbelkind seinen Vater beim politischen Geschäft beobachtet, war der kleine Roland doch mitten ins Herz der hessischen CDU hineingeboren worden, von deren illegalen Kriegskassen er später nichts gewusst haben will und über die er ,brutalstmögliche Aufklärung’ versprach, was ihn immerhin als Wortschöpfer unsterblich macht.
Will der Politik-Junkie jetzt wirklich clean werden? Er sah als junger Mann exakt so aus, wie sich die Linken seiner Alterskohorte einen Junge-Union-Karrieristen vorstellten: mit Aktenköfferchen, von Akne entstellt, alle weiblichen Wesen vor ihm in panischer Flucht. Es mag Anfang 1999 gewesen sein - Rot-Grün in Bonn wohnte medial der Zauber des Anfangs inne, Schröder und Fischer, die beiden Rabauken von einst, posierten in Maßanzügen mit teuren Zigarren und Rotweinen -, als ein bekannter PR-Berater in vertrauter Runde seine Einschätzung zum besten gab, dass die Aufgabe, Roland Koch ein sympathisches Image zu verschaffen, ungefähr so schwierig sei wie eine Milbe als Kuscheltier zu verkaufen.
Es blieb ihm gar nichts anderes übrig, als die Rolle des Dirty Harry der deutschen Politik zu übernehmen. Die spielte er mit Bravour. Um der Macht willen scheute er sich nicht, auch die niederen Instinkte der Wähler anzusprechen. Ins Ministerpräsidentenamt kämpfte er sich im Frühjahr 1999 mit einer Kampagne gegen den ,Doppelpass’. Zu den Unterschriftenständen der CDU kamen viele Leute, weil sie meinten, sie könnten hier ,gegen Ausländer’ unterschreiben. Es ist nichts davon bekannt, dass die örtlichen Parteikräfte an der Beseitigung dieses Irrtums gearbeitet hätten.
Was bedeutet es, dass er aufhört? Wenn es stimmt, dass Politik nicht sein Leben ist, macht ihn das sympathisch. Ein Politiker, der in wohlverstandener Selbstfürsorge auf die Macht verzichtet, das wäre eine Bereicherung für die politische Kultur. Die andere denkbare Erklärung für seinen Rückzug könnte darin liegen, dass der Vollblutpolitiker Koch eine eher bittere Bilanz gezogen hat: Er ist am Ende der Stallgasse angekommen und wird mit großer Wahrscheinlichkeit bei der nächsten hessischen Wahl abgewählt.
Was einen Politiker im Innersten bewegt, muss letztlich sein Geheimnis bleiben. Wir haben ihn nach Tat und Wirkung zu beurteilen. Und da kommt man schnell darauf, dass Roland Koch bald fehlen wird. Er hatte die Funktion des Strandläufers am breiten Strom der Schröderschen oder Merkelschen Neuen Mitte, der aufsammelt, was dort angespült wird und es zurück wirft, wo es dann mehr oder weniger hohe Wellen schlägt. Heute betrachten nicht einmal Grüne mehr die doppelte Staatsbürgerschaft als Zaubermittel der Integration. Jugendgewalt, ob ausländisch oder nicht, ist kein Tabuthema mehr. So könnte man seine Rolle positiv beschreiben. Aber auch wer ihm nicht zugestehen will, dass er manchmal doch Recht hatte, wird Koch vermissen. Er war für viele der leibhaftige Grund dafür, dass es niemals in Frage kam, CDU zu wählen. Wenn er geht, verschwindet diese Sicherheit im Leben und es wird noch unübersichtlicher.“
Dienstag, 4. Mai 2010
Vom traurigen zum dem II. Nürnberger Bierkastenrennen
Sport ist geil!
Der APPD SuperGAU Franken lädt Dich zu einem sportiven Event der Neuzeit ein:
dem II. Nürnberger Bierkastenrennen.
Bereits letztes Jahr schwankten fünf Teams, allen Widrigkeiten zum Trotz, der begehrten Siegertrophäe entgegen. Dieses Jahr werden wir noch mehr Besucher, mehr Mannschaften und eine ebenso tolle Stimmung haben. Wir werden noch betrunkener sein! Du wirst noch betrunkener sein!! Deine Mudder wird noch betrunkener sein!!!
Denn das Sportereignis des Jahres findet am Muttertag statt, also pack Deine Mama ein und Du erhältst ein Bier gratis. Auch andere Familienmitglieder und eigene Kinder sind erwünscht. (Keine katholischen Priester!)
Wann? 08.05.2010 (Muddertag), 15 Uhr
Wo? Nürnberg, Theodor-Heuss Brücke (U1 Maximilianstr. Richtung Fürth)
Was? Bierkastenrennen, Bier gegen Unkostenbeitrag
Für Teams: vorher Anmeldung erwünscht (lutz@appd-franken.de)
Bierkasten selbst mitbringen, denn wir kennen Euren Geschmack nicht.
Der APPD SuperGAU Franken lädt Dich zu einem sportiven Event der Neuzeit ein:
dem II. Nürnberger Bierkastenrennen.
Bereits letztes Jahr schwankten fünf Teams, allen Widrigkeiten zum Trotz, der begehrten Siegertrophäe entgegen. Dieses Jahr werden wir noch mehr Besucher, mehr Mannschaften und eine ebenso tolle Stimmung haben. Wir werden noch betrunkener sein! Du wirst noch betrunkener sein!! Deine Mudder wird noch betrunkener sein!!!
Denn das Sportereignis des Jahres findet am Muttertag statt, also pack Deine Mama ein und Du erhältst ein Bier gratis. Auch andere Familienmitglieder und eigene Kinder sind erwünscht. (Keine katholischen Priester!)
Wann? 08.05.2010 (Muddertag), 15 Uhr
Wo? Nürnberg, Theodor-Heuss Brücke (U1 Maximilianstr. Richtung Fürth)
Was? Bierkastenrennen, Bier gegen Unkostenbeitrag
Für Teams: vorher Anmeldung erwünscht (lutz@appd-franken.de)
Bierkasten selbst mitbringen, denn wir kennen Euren Geschmack nicht.
Sonntag, 2. Mai 2010
Fürther Antifa nach Naziübergriff in Gostenhof im Koma
Wir erinnern uns ungern, aber am Donnerstag berichteten lokale und überregionale Medien über eine U-Bahn-Untat ab 13:45 Uhr am Plärrer. Laut Polizei kam es in der U-Bahn Richtung Röthenbach zu einem Streit zwischen dem Jugendlichen und dem Täter. Die Auseinandersetzung setzte sich am Bahnsteig fort, wo der 24-jährige Fürther auf den am Boden liegende 17-jährigen einschlug und -trat, bis dieser fast tot war.
Die Polizei weigerte sich bis zum heutigen Morgen die Vermutung zu bestätigen, dass es sich bei dem Täter um einen Neonazi handelt. In einer Pressemitteilung der Polizei heißt es heute: "Der 24-Jährige kann nach polizeilichen Erkenntnissen der rechtsextremistischen Szene zugeordnet werden."
“Wir sind zutiefst schockiert und in Gedanken bei dem Antifaschisten.“, so ein Sprecher der Antifaschistischen Linken Fürth (ALF). „Wir hoffen auf eine baldige Besserung seines Gesundheitszustands und wünschen seinen Angehörigen und FreundInnen Kraft in dieser schrecklichen Situation.“ Das Team des Teufels schliesst sich dem an.
Die Polizei weigerte sich bis zum heutigen Morgen die Vermutung zu bestätigen, dass es sich bei dem Täter um einen Neonazi handelt. In einer Pressemitteilung der Polizei heißt es heute: "Der 24-Jährige kann nach polizeilichen Erkenntnissen der rechtsextremistischen Szene zugeordnet werden."
“Wir sind zutiefst schockiert und in Gedanken bei dem Antifaschisten.“, so ein Sprecher der Antifaschistischen Linken Fürth (ALF). „Wir hoffen auf eine baldige Besserung seines Gesundheitszustands und wünschen seinen Angehörigen und FreundInnen Kraft in dieser schrecklichen Situation.“ Das Team des Teufels schliesst sich dem an.
Samstag, 1. Mai 2010
"Ein Maitag ist ein kategorischer Imperativ der Freude!"
Mit den Worten Friedrich Hebbels (1813-1863), deutscher Dichter, feiern wir!
Vor 120 Jahren wurde zum ersten Mal dieser Tag weltweit als Protesttag begangen. Im deutsch Raum ist der 1.Mai seit 1933 gesetzlicher Feiertag. Er wurde damals allerdings von den Nationalsozialisten als "Feiertag der nationalen Arbeit" bezeichnet.
Heute regeln die Bundesländer die Bedeutung dieses freien Tages offiziell. In Nordrhein-Westfalen lautet die gesetzliche Bezeichnung "Tag des Bekenntnisses zu Freiheit und Frieden, sozialer Gerechtigkeit, Völkerversöhnung und Menschenwürde". Freistaat Sachsen und viele andere Länder nennen ihn nur "Tag der Arbeit".
Für uns hat sich der Sinn des 1. Mai geändert: Zunächst demonstrierten wir für einen 8-Stunden-Tag, heute eher für mehr Arbeitsplätze, einen fairen Lohn für gute Arbeit!
Wer am 30.4. im Teufel war, weiss ja über die Hintergründe genau Bescheid (Danke Markus und der VFP).
In diesem Sinne: ENERGIE für Ihre Arbeit!
MLG die Freien Franken
Vor 120 Jahren wurde zum ersten Mal dieser Tag weltweit als Protesttag begangen. Im deutsch Raum ist der 1.Mai seit 1933 gesetzlicher Feiertag. Er wurde damals allerdings von den Nationalsozialisten als "Feiertag der nationalen Arbeit" bezeichnet.
Heute regeln die Bundesländer die Bedeutung dieses freien Tages offiziell. In Nordrhein-Westfalen lautet die gesetzliche Bezeichnung "Tag des Bekenntnisses zu Freiheit und Frieden, sozialer Gerechtigkeit, Völkerversöhnung und Menschenwürde". Freistaat Sachsen und viele andere Länder nennen ihn nur "Tag der Arbeit".
Für uns hat sich der Sinn des 1. Mai geändert: Zunächst demonstrierten wir für einen 8-Stunden-Tag, heute eher für mehr Arbeitsplätze, einen fairen Lohn für gute Arbeit!
Wer am 30.4. im Teufel war, weiss ja über die Hintergründe genau Bescheid (Danke Markus und der VFP).
In diesem Sinne: ENERGIE für Ihre Arbeit!
MLG die Freien Franken
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